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27. Juni 2025

Erfolgreicher Abschluss der 31DAYS Challenge in Winterthur

Die 31DAYS Challenge für die 100 Teilnehmer:innen aus Bern ging per 30. Juni 2023 zu Ende. Die Resultate im Überblick.

Erfolgreicher Abschluss der 31DAYS Challenge in Winterthur

Das Projekt 31DAYS wurde von Januar bis Oktober 2024 in Winterthur umgesetzt, um Autolenker:innen, die den öffentlichen Verkehr (ÖV) bisher nicht oder nur wenig nutzten, zum nachhaltigen Umstieg zu motivieren. Durch gezielte Anreize und eine begleitete Testphase wurde eine langfristige Verhaltensänderung angestrebt, um die multimodale Mobilität zu fördern. Hauptzielgruppen waren umweltbewusste Personen, Neuzuzüger, Jobwechsler, Personen vor einem Autowechsel oder im Pensionsalter sowie Menschen mit Interesse an einem gesünderen Lebensstil.

Teilnehmende konnten 31 Tage lang ein multimodales Mobilitätspaket testen (Schnupper-GA, E-Bike, Mobility Carsharing, E-Scooter). Voraussetzung für die Teilnahme war, das eigene Auto nachweislich stehen zu lassen und den Hauptwohnsitz in der Stadt Winterthur zu haben.

Die Challenge förderte den Austausch unter den Teilnehmenden und die Reflexion des eigenen Mobilitätsverhaltens.

Nach dem Testmonat wurde eine Anschlusslösung aus Rabatten auf GAs, Rent-a-Bike, Carvelo, Mobility Carsharing, etc. angeboten. Die Stadt Winterthur bot eine einmalige, zweckgebundene Förderprämie von bis zu CHF 3'000 pro Haushalt für den Verkauf des eigenen Autos.

Die 31DAYS Challenge wurde unter der Leitung der 42hacks mobility Genossenschaft und in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur, der Alliance SwissPass, der SBB AG sowie weiteren Mobilitäts-Anbietenden und Partnern aus Wissenschaft und Medien durchgeführt.

Zentrale Ergebnisse

Die Challenge erzielte rund 3300 Erstregistrierungen über die Webseite 31days.ch/winterthur. Daraus konnten 1005 Personen aus 487 Haushalten für eine Teilnahme gewonnen werden, was knapp 1% der Winterthurer Bevölkerung entspricht.

Rund 40% der teilnehmenden Haushalte machte nach der 31DAYS Challenge einen Umstieg, d.h. sie verkauften entweder ihr Auto (total 84 Haushalte) oder investierten nach der Challenge nachweislich in eine alternative Mobilitätsform (total 116 Haushalte).

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