
Fragen & Antworten
Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen zur 31DAYS Challenge.
1. Allgemein
Teilnehmende erhalten während 31 Tagen ein kostenloses Generalabonnement und können die Angebote ausgewählter Sharing-Anbieter gratis nutzen. Im Gegenzug verpflichten sie sich, ihr Privatauto in dieser Zeit in der Garage stehen zu lassen.
Das Programm soll Autofahrerinnen und Autofahrer dazu bringen, ihr gewohntes Mobilitätsverhalten zu hinterfragen und Alternativen wie öffentlichen Verkehr oder Sharing im Alltag auszuprobieren. Ziel ist, dass wir möglichst viele Autofahrende für klimafreundliche Mobilität/den öV begeistern können.
Ein Monat bietet genug Zeit, um neue Alltagsroutinen aufzubauen und wiederholt zu testen. Kürzere Zeiträume reichen oft nicht aus, um stabile Gewohnheiten zu verändern oder realistisch zu prüfen, ob der Alltag ohne eigenes Auto funktioniert.
Die Idee entstand im Sommer 2022 am MOVA, dem Bundeslager der Pfadibewegung Schweiz. Dort hat 42hacks mit Pfadi-Kindern gebrainstormt, wie man Eltern dazu bringen könnte, klimafreundlicher unterwegs zu sein.
In einem der Workshops stellten die Jugendlichen eine einfache Frage in den Raum: «Was wäre, wenn Eltern ihren Autoschlüssel für einen Monat gegen ein GA tauschen würden?» Aus diesem Gedanken entstand später die Grundidee für 31DAYS: Einen Monat lang ausprobieren, wie sich der Alltag ohne eigenes Auto anfühlt – und schauen, was sich verändert.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass ein Teil der Teilnehmenden sein Mobilitätsverhalten spürbar verändert. In Winterthur hat beispielsweise rund jeder siebte teilnehmende Haushalt nach der Challenge ein Auto verkauft.
Das zeigt: Wer den Alltag während eines Monats ohne eigenes Auto organisiert, entdeckt oft praktikable und kostengünstigere Alternativen. Das lässt sich ausrechnen: Autokostenrechner
Die Begleitstudie der ZHAW zeigt, dass 31DAYS viele Teilnehmende dazu bringt, ihre Mobilität neu zu überdenken und positive Erfahrungen mit dem öffentlichen Verkehr zu machen.
Ob einzelne ihr Auto auch ohne die Challenge später verkauft hätten, lässt sich nicht ausschliessen. 31DAYS kann diesen Entscheid aber auslösen oder deutlich beschleunigen. Erkenntnisse aus der Kontrollgruppe fliessen deshalb inzwischen auch in die Auswahl der Teilnehmenden ein.
Die bisherigen Auswertungen zeigen, dass ein Teil der Teilnehmenden sein Verhalten auch nach der Challenge beibehält und den öffentlichen Verkehr häufiger nutzt. Die Ergebnisse liefern klare Hinweise auf nachhaltige Veränderungen. Gleichzeitig stammen die Daten aus noch jungen und kleineren Projekten, weshalb die langfristige Wirkung weiter beobachtet wird.
31DAYS richtet sich gezielt an Autobesitzerinnen und Autobesitzer – denn genau hier ist das Potenzial für echte Veränderung am grössten. Wenn du kein Auto hast, bist du schon einen wichtigen Schritt voraus! 🎉 Dein Beitrag zählt trotzdem: Je mehr Menschen umsteigen, desto spürbarer wird es für alle – sauberere Luft, weniger Lärm, sicherere Strassen für Kinder und lebenswertere Städte. Und je erfolgreicher 31DAYS ist, desto stärker wird politisch der Druck, in besseren ÖV, mehr Velowege und sichere Fussgängerzonen zu investieren – davon profitierst du ganz direkt.
2. Regionale Challenges
31DAYS bringt viele Teilnehmende dazu, den öffentlichen Verkehr häufiger zu nutzen. Die Zufriedenheit mit dem Programm ist hoch.
Einzelne Haushalte haben nach der Challenge ihr Auto verkauft. Dadurch lassen sich auch konkrete CO₂-Einsparungen nachweisen.
Die bisherigen Rückmeldungen und Auswertungen fallen positiv aus. Sie stammen jedoch aus kleineren lokalen Projekten und lassen sich nicht eins zu eins auf grössere Regionen übertragen. Mit der Ausweitung von 31DAYS wollen wir genau diese Erfahrungen nun in grösserem Massstab überprüfen und besser einschätzen können.
Die Challenge fand 2023 in Bern, 2024 in Winterthur und 2025 in Basel-Stadt statt. Aktuell läuft sie in Luzern.
Wir wollen die 31DAYS-Challenge schrittweise auf die gesamte Deutschschweiz ausweiten. Dabei setzen einzelne Städte und Regionen eigene Schwerpunkte, je nach lokalen Bedürfnissen und Voraussetzungen.
Bisher konnten sich Personen bewerben, die in der jeweiligen Challenge-Region lebten. Mit der Skalierung können sich künftig alle in der Deutschschweiz lebenden Personen bewerben, die ein eigenes Auto besitzen oder regelmässig nutzen und bereit sind, ihr Mobilitätsverhalten zu hinterfragen.
Das Programm richtet sich gezielt an Personen, die ihr Mobilitätsverhalten verändern möchten und ein eigenes Auto besitzen oder regelmässig nutzen. Die Teilnahmebedingungen sind so gestaltet, dass die Wirkung des Programms möglichst gross ist.
Die öV-Branche baut 31DAYS bewusst schrittweise aus. So können Erfahrungen aus den bisherigen Durchführungen ausgewertet und das Programm gezielt weiterentwickelt werden.
Dieses Vorgehen stellt sicher, dass organisatorische und finanzielle Mittel dort eingesetzt werden, wo die Wirkung am grössten ist.
31DAYS richtet sich in erster Linie an Menschen, die heute regelmässig ein Auto nutzen und offen sind, ihr Mobilitätsverhalten zu hinterfragen. Die Auswahl erfolgt anhand verschiedener Kriterien. Ziel ist es, Personen zu erreichen, bei denen ein Monat ohne eigenes Auto realistisch ist und langfristige Veränderungen möglich sind.
Einzelne Teilnehmende berichteten von technischen Hürden oder davon, dass die Umstellung im Alltag herausfordernd war. Solche Rückmeldungen werden ausgewertet und fliessen in die Weiterentwicklung des Programms ein. Insgesamt überwiegen die positiven Erfahrungen.
3. Nationale Challenge – Skalierung
Die Resultate der bisherigen Durchführungen sind für Teilnehmende, Partner-Städte/Kantone und die öV-Branche positiv ausgefallen. Entsprechend skalieren wir die Aktion.
Für die Teilnehmenden ändert sich (gegenüber der letzten Durchführung in Basel) nichts. Auf www.31days.ch bewerben, Startzeitpunkt auswählen, 31 Tage klimafreundlich reisen. Einziger Unterschied: Mehr Menschen können von der Challenge profitieren.
Ziel von 31DAYS ist es, mehr Menschen dauerhaft für den öffentlichen Verkehr zu gewinnen.
Wer einen Monat lang ohne eigenes Auto unterwegs ist, lernt Alternativen kennen – und nutzt sie oft auch danach weiter.
Wir haben in Basel die digitale und skalierbare Grundlage für 31DAYS aufgebaut und erfolgreich getestet.
Für die Ausweitung stärken wir gezielt den Kundensupport und bauen zusätzliche Ressourcen auf. So stellen wir sicher, dass die Teilnehmenden auch künftig gut begleitet werden.
Ein Algorithmus berücksichtigt mehrere Faktoren wie Wohnort, Erreichbarkeit des öffentlichen Verkehrs und bisherige Nutzungsmuster. Auf dieser Grundlage lassen sich Personen mit realistischem Potenzial für eine Verhaltensänderung identifizieren.
Wir legen die genauen Auswahlkriterien bewusst nicht offen. So vermeiden wir gezielte Falschangaben im Bewerbungsprozess und können den Algorithmus laufend weiterentwickeln.
Unser Ziel ist eine faire Auswahl. Wir wollen vor allem Menschen erreichen, für die ein Monat ohne eigenes Auto im Alltag machbar ist und die ihr Mobilitätsverhalten auch längerfristig ändern könnten.
Die öV-Branche und die teilnehmenden Städte/Kantone (z.B. über Mobilitätsfonds oder Fördermittel) finanzieren die Challenge gemeinsam.
4. Datenschutz
Wir nutzen die Daten, um 31DAYS durchführen zu können – etwa für die Ausstellung des Generalabonnements oder die Prüfung der Teilnahme. Ausserdem werten wir die Angaben aus, um Bewerbungen zu beurteilen, die Wirkung des Programms zu messen und 31DAYS weiterzuentwickeln. In der Datenschutzerklärung legen wir alle Zwecke offen.
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